Laut neuestem Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation waren 2013 etwa 265 Millionen Kinder, die 17 Prozent der Gesamtanzahl der Kinder der Erde ausmachen, weltweit mit gesundheitsschädlichen Arbeiten beschäftigt gewesen. Iran ist diesbezüglich auch keine Ausnahme. Den größten Anteil arbeitender Kinder machen die Kinder der Emigranten und Asylanten im Lande aus. In den letzten Jahren haben sich mehrere inoffizielle Gesellschaftsaktivisten gebildet, die versuchen, die Kinder zu schützen und die Kinderarbeit landesweit zu verhindern.

Auch die Organisation „Vereinigung zum Schutz arbeitender und Straßenkinder“ hat sich seit 1995 zur Aufgabe gemacht, dieses gesellschaftliche Problem mittels schulischer Ausbildung aus der Welt zu schaffen. Sie veranstaltet unter anderem Kurse für die Kinder und versucht, ihnen Grundschulkenntnisse sowie kreative Künste beizubringen. Darüber hinaus lernen die Kinder in diesen Kursen, wie ein hygienisches Leben zu führen ist und wie sie auf ihre Ernährung und ihre seelische und körperliche Gesundheit achten sollen. Auch wird der Versuch unternommen, ihnen eine kostenlose ärztliche Behandlung zu ermöglichen, und die Kinder und ihre Mütter vor gewaltsamen Misshandlungen zu schützen. Es werden auch neue Kinderbetreuer ausgebildet, damit sie den Umgang mit den Kindern und die Bewältigung ihrer Probleme besser in den Griff bekommen.

Das Termeh-Festival beabsichtigt, durch Präsentation von Bildern, die diese Kinder selbst gemalt haben, im Rahmen seiner Möglichkeiten zur Unterstützung dieser bedrohten Kinder beizutragen. In jedem Bild ist eine Geschichte erzählt worden, Geschichten, die den grauen Alltag in bunte Gemälde verwandeln. Unterstützen Sie auch uns, damit wir gemeinsam diesen Geschichten lauschen.